Der Konflikt in Israel-Palästina reicht immer wieder über die Landesgrenzen hinaus. Auch in Köln und Essen kommt es zu Spannungen, die sich in gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und fehlendem Verständnis für das Gegenüber äußern. Make Hummus Not Walls ist ein partizipatives Verständigungsprojekt zum Nahostkonflikt, bei dem antisemitische und antimuslimische Tendenzen abgebaut werden und ein verständnisvolles Miteinander gefördert werden soll. 

Jugendliche, Stadtteil-Akteur*innen sowie Multiplikator*innen, die in der Bildungsarbeit tätig sind, werden in ihrem Prozess der politischen Meinungsbildung unterstützt und im Umgang mit der Thematik gestärkt. Ziel ist es, Feindbilder aufzulösen sowie Vorurteilen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken. Feindbilder werden in persönlichen Begegnungen mit den jüdisch-muslimischen Trainer*innen nicht nur hinterfragt, sondern durch einen direkten Kontakt gezielt abgebaut. Die Teilnehmer*innen sollen zu Multiplikator*innen in ihrem jeweiligen Umfeld werden und ein Netzwerk untereinander aufbauen. Somit werden Jugendliche und Erwachsene mit vielfältigem kulturellen und religiösen Hintergrund als Vorbilder für ein friedliches Miteinander in ihre Gemeinschaften hinein gewonnen. 

Politische Aufklärung – Sensibilisierung – Verständigung

  • Politische Aufklärung – Erfahrungslernen durch Perspektivwechsel und spielerische Entwicklung von Lösungsansätzen
  • Sensibilisierung gegen Diskriminierung und abwertende Haltungen
  • Verständigung – Abbau von Vorurteilen, Erkundung kultureller und religiöser Gemeinsamkeiten


Unser Angebot umfasst folgende Module, die je nach Zielgruppe und Förderzeitraum unterschiedlich kombiniert werden können:

  • Workshops zu den Themenbereichen Islam und Islamfeindlichkeit, Judentum und Antisemitismus, Nahostkonflikt
  • Hummus-Kurs
  • religionsbezogene Stadtteil-Spaziergänge
  • Führung durch das Jüdische Viertel in Köln und Essen
  • Besuch einer Moschee und einer Synagoge

Einzelne Module werden von jüdisch-muslimischen Teams angeleitet, die einen authentischen Blickwinkel auf die Thematik und einen Perspektivwechsel ermöglichen.


Unsere Zielgruppen

  • Jugendliche und junge Erwachsene 
  • Stadtteil-Akteur*innen 
  • Multiplikator*innen aus der Bildungsarbeit
  • Ausbildung von arabischen und jüdischen Trainer*innen


Informiert euch über das Angebot

Milena Jochwed
Projektkoordinatorin 
E-Mail: milena.jochwed@transaidency.org
Phone: 0176 3220 8326 oder 030 9834 9218

Jouanna Hassoun
Projektleiterin
E-Mail: jouanna.hassoun@transaidency.org
Phone: 0176 216 38 175 oder 030/99212536

Transaidency e.V. 
C/o Cowoki
Dorothee-Sölle-Platz
250672 Köln