Im Winter kann es in Deutschland schon mal schnell ziemlich kalt werden. Nur gut, dass man sich mit einer dicken Jacke, einer Mütze, Handschuhe und einem Schal warm einpacken kann.

Viele Geflüchtete sind auf solche Wetterverhältnisse nicht vorbereitet. Die Geflüchteten harren bei solchen Wetterverhältnissen stundenlang vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales aus, der Erstaufnahmebehörde für Geflüchtete (LAGeSo) in Berlin. Sie stehen teilweise tagelang mehrere Stunden in der Kälte und warten bis sie endlich aufgerufen werden. Sie haben nicht die Möglichkeit sich kurz aufzuwärmen und in den meisten Fällen auch keine geeignete Ausstattung an Winterkleidung.

Aufgrund einer privaten Spende war es uns möglich Winterkleidung und Decken zu kaufen. Mit einer großen Menge an Winterkleidung und Decken fuhren wir also los. Als wir ankamen wurden es uns nicht erlaubt auf das Gelände zu gehen und die Sachen dort zu verteilen. Unbeirrt davon, stellten wir unsere Tische am Gehweg vor dem LAGeSo auf. Nach kurzer Zeit erweckten wir die Aufmerksamkeit der Geflüchteten und die Ersten kamen neugierig auf uns zu. Als es sich rumsprach, dass wir Winterkleidung verteilen, wurde der Andrang immer größer. Es wurde fleißig verteilt und die Geflüchteten freuten sich riesig über die wärmenden Sachen. Nachdem die letzten Männerschals und Handschuhe verteilt wurden, löste sich die Menge nach und nach wieder auf. Die Aktion war damit ein voller Erfolg und wir konnten zahlreichen Geflüchteten helfen diesen Winter angenehmer zu überstehen.