Brücken Bauen: Dialoge zu Israel-Palästina-Deutschland
“Brücken Bauen” ist ein multiperspektivisches, partizipatives Bildungsprojekt zum Thema Nahost und den Diskurs darüber in unserer Gesellschaft. Die spürbar tiefe gesellschaftliche Spaltung bezüglich des Themenkomplexes Israel/Palästina ist für viele Menschen belastend und schmerzhaft. Israel und Palästina stellen dabei nicht nur geografische und historische Bezugspunkte dar, sondern dienen auch als Projektionsflächen: Wenn wir über Israel/Palästina sprechen, verhandeln wir oftmals auch Themen wie Anerkennung und Zugehörigkeit, Marginalisierung, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland.
Die Auswirkungen des Nahostkonflikts zeigen sich auch in unserer Gesellschaft in zunehmend gewaltvollen Anfeindungen und Ausgrenzungen von palästinensischen und muslimischen sowie von jüdischen Menschen und haben gesamtgesellschaftliche Auswirkungen.
Ziel des Projekts ist es, nachhaltige Dialogstrukturen zu schaffen, Widerspruchstoleranz und Konfliktfähigkeit zu stärken sowie polarisierenden, rassistischen und antisemitischen Narrativen präventiv entgegenzuwirken.
Durch dialogische, multiperspektivische und biografieorientierte Formate werden vereinfachende Feindbilder abgebaut und konstruktive Auseinandersetzungen mit kontroversen Themen ermöglicht.
Unser Angebot
- Workshops für Jugendliche
- Filmworkshops für Jugendliche
- Weiterbildungen für z. B. pädagogisches Fachkräfte
- Fachaustausch und Tagung für pädagogische Fachkräfte und politische Bildner:innen
- Fachberatung und Konfliktlösung für Vereine, Institutionen und Unternehmen
Wir bieten 1- bis 2-tägige Formate mit folgenden Inhalten
- Bewusstmachung der eigenen Vorprägung und Positionierung zu Fragestellungen rund um den Nahostkonflikt
- Förderung der Sprech- und Handlungsfähigkeit im Umgang mit der Thematik
- Multiperspektivische Einblicke in die Geschichte des Nahostkonflikts
- Sensibilisierung für die Auswirkungen auf betroffene Menschen in Deutschland
- Auseinandersetzung mit den Themen anti-palästinensischer Rassismus/antimuslimischer Rassismus und palästinensischem Leben in Deutschland
- Auseinandersetzung mit dem Thema Antisemitismus und jüdischem Leben in Deutschland
Unser Ansatz
Das Herzstück des Projekts bildet ein diverses Team von Trainer:innen, die in biografischen Tandems zusammenarbeiten, beispielsweise als jüdisch-israelisch/palästinensisches oder als jüdisch/muslimisches Duo. Dies ermöglicht authentische Perspektivwechsel und Repräsentation. Die Trainer:innen vermitteln nicht nur Wissen, sondern schaffen auch eine Atmosphäre, in der Ängsten, Meinungen und Gefühlen aller Teilnehmenden Raum gegeben wird. Die Workshops bieten mit zielgruppengerechten Materialien und interaktiven Ansätzen (Arbeit mit Videos, Gruppenarbeiten, etc.) eine intensive Lernerfahrung auf Augenhöhe.
Fach- und Beratungsdienst Israel-Palästina-Deutschland
Unser Fach- und Beratungsdienst zum Themenkomplex Israel-Palästina-Deutschland unterstützt Vereine, Institutionen und Unternehmen bei der Bearbeitung konkreter Konflikte. Das Angebot richtet sich sowohl an ehrenamtliche als auch an hauptamtliche Mitarbeitende. Ziel ist es, bei der Bearbeitung akuter Konflikte zu unterstützen und nachhaltige Konfliktlösungskompetenzen aufzubauen.
Projektdokumentation 2024
Unsere Projektbroschüre zum Download fasst zentrale Ergebnisse und Learnings aus dem Jahr 2024 zusammen.
Sie dient als praxisnaher Leitfaden für die Arbeit mit Jugendlichen und bietet wertvolle Impulse für Lehrkräfet, Fachkräfte und Interessierte.
Dank der Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration / Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus können wir dir diese Formate kostenfrei anbieten.
Bei Interesse an einem unserer Workshopformate oder einer Fachberatung, wenden Sie sich gerne an uns.
Kontakt
Dank der Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration / Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus können wir dir diese Workshops kostenfrei anbieten.
Projektleitung: Sarah Milena Jochwed
Projektkoordination: David Bakum
Email: dialoge@transaidency.org
Telefon (Projektkoordination): 0163-3211645